Bessere Finanzlage der Gemeinden macht sich auch bei den Schulden bemerkbar

Die höchste pro Kopf Verschuldung aller österreichischen Gemeinden hat gleichzeitig die kleinste Gemeinde. Mit 1.739.000 Mio. ist die Gemeinde Gramais verschuldet, jeder der 47 Einwohner muss einen Schuldenberg von 37.000 Euro schultern. Der Bürgermeister erklärt die hohe Verschuldung mit Infrastrukturmaßnahmen.
Besonders hervorzuheben sind auch jene 42 Gemeinden die überhaupt keine Schulden in den Rechnungsabschlüssen stehen haben.

Das erfreuliche an der relativ hohen Verschuldung der österreichischen Gemeinden ist aber dennoch die Tatsache, dass es gelungen ist im Jahr 2013 einen Überschuss in Höhe von 1,55 Milliarden Euro zu erwirtschaften und die Schulden somit zu reduzieren.

Gemeinden mit 2500 Millionen Euro Schulden in ausgelagerten Betrieben

Die Gemeinden haben in insgesamt 1276 ausgelagerten Betrieben 2,5 Milliarden Euro Schulden geparkt. Diese ausgelagerten Betriebe sind aus steuerrechtlichen Gründen entstanden. Mit dem Umweg einer Betriebsgründung konnten sich die Gemeinden Millionen an Umsatzsteuern vom Finanzamt zurück holen. Die Schulden müssen in den Rechnungsabschlüssen der Gemeinden als Haftungen dargestellt werden.

Quelle: Kommunalnet
Quelle: Kommunalnet